Die
traurige Geschichte von Henry
Einmal,
eine Lokomotive vor einem Zug,
war ängstlich vor ein paar Regentropfen -
- Sie fuhr in einen Tunnel,
und quietschte durch ihren Schornstein
und kam niemals wieder heraus.
Der Name der Lokomotive war Henry. Sein Lokomotivführer und sein
Heizer diskutierten mit ihm, aber er wollte sich nicht von der Stelle
bewegen lassen. "Der Regen wird meinen schönen grünen
Anstrich und meine roten Streifen verderben.", sagte er.
Der
Schaffner blies seine Pfeife bis er vollkommen außer Atem war
und winkte mit seinen Flaggen bis seine Arme schmerzten; aber Henry
blieb einfach im Tunnel stehen und blies Dampf auf ihn.
"Ich werde nicht meinen schönen grünen Anstrich und meine
roten Streifen für Dich verderben.", sagte er grob.
Die Passagiere stiegen aus und diskutierten ebenfalls mit ihm, aber
Henry wollte nicht aus dem Tunnel heraus fahren.
Der
dicke Kontrolleur, der im Zug war, forderte den Schaffner auf ein Seil
zu besorgen. "Wir werden Dich herausziehen", sagte er. Aber
Henry blies nur ein bißchen Dampf auf ihn und spritze ihn naß.
Sie befestigten das Seil an Henry und zogen - mit Ausnahme des dicken
Direktors. "Mein Arzt hat mir verboten zu ziehen.", sagte
er.
Sie
zogen und zogen und zogen, aber Henry blieb immer noch im Tunnel.
Dann versuchten sie ihn von der anderen Seite zu schieben. Der dicke
Direktor sagte, "Eins, zwei, drei, schieben", aber er half
nicht mit. "Mein Arzt hat mir verboten zu schieben", sagte
er.
Sie
schoben und schoben und schoben, aber Henry blieb immer noch im Tunnel.
Am Ende kam ein anderer Zug vorbei. Der Schaffner winkte mit seiner
roten Flagge und hielt ihn an. Die zwei Lokomotivführer, die zwei
Heizer und die zwei Schaffner gingen zu Henry und diskutierten mit ihm.
"Schau es hat aufgehört zu regnen.", sagten sie. "Ja,
aber es wird in Kürze wieder anfangen zu regnen.", sagte Henry.
"Und was passiert dann mit meinem schönen grünen Anstrich
und meine roten Streifen?"
Also
schafften sie den anderen Zug hinter Henry in Stellung und er schob
und schnaufte und schnaufte und schob so feste er nur konnte. Aber Henry
blieb immer noch Tunnel.
Also
gaben sie es auf. Sie sagten zu Henry, "Wir lassen Dich hier für
immer und immer und immer."
Sie nahmen die alten Gleise weg, bauten eine Wand vor ihm und bauten
einen neuen Tunnel.
Nun kann Henry nicht aus dem Tunnel herausfahren und er schaut den Zügen
zu, die durch den neuen Tunnel eilten. Er ist sehr traurig, weil niemand
jemals wieder seinen schönen grünen Anstrich und die roten
Streifen sehen wird.
Aber ich glaube er hat es verdient, meinst Du nicht auch?
Original von Rev. W. Awdry, Übersetzung von Christoph Saam